Digitale Inhalte und ihre Möglichkeiten

Teil II: Welche Ziele mit digitalen Inhalten erreicht werden sollen und anhand welcher Kennzahlen diese gemessen werden. Eine kleine Kundenanalyse.

 

In dem ersten Teil unserer kleinen Kundenanalyse (Link) haben wir die Motive und Überlegungen unserer Kunden dargestellt, die dazu geführt haben, eine digitale Publishing-Lösung einzusetzen. Damit wir unsere Kunden zum Erfolg führen, ist es wichtig, ihre Ziele und Milestones zu kennen. Für alle, die nach einer passenden Lösung suchen, soll diese Analyse als Inspiration und Entscheidungshilfe dienen.

Welche Ziele verfolgen die Kunden mit ihren digitalen Inhalten?

Unseren Verlags-Kunden geht es darum, dass bestehende Print-Geschäft zu stabilisieren oder auszugleichen. Viele haben sich als Ziel gesetzt die Ausgaben für Print zu senken, die Publikationen kostengünstiger, schneller und effektiver zu verbreiten und mittelfristig das digitale Geschäft als festes Standbein zu etablieren.
Dazu gehört für die Meisten neue Leser zu gewinnen, neue Abo-Angebote zu schaffen sowie bestehende Leser und Zielgruppen an digitale Lösungen heranzuführen, um den Einzelverkauf anzukurbeln.

Neben den Lesern, drehen sich viele Zielvorstellungen unserer Kunden um Anzeige- und Werbepartner. Dazu gehören, bestehende Werbekunden zu halten und neue Partner entsprechend der Zielgruppen zu gewinnen. Digitale Werbeflächen bieten, so unsere Kunden, dabei mehr Vermarktungsmöglichkeiten als Printanzeigen. Ein wichtiges Ziel für Content-Anbietet von kostenfreien Inhalten.

Die intrinsischen Motivationen spiegeln sich vorrangig in den Zielen von Unternehmen, Vereinen und Verbänden wider. Hier ist der Leidensdruck von außen weniger stark, dafür ist der Wunsch umso präsenter, moderner zu wirken. Dementsprechend werden Ziele genannt, wie die Bekanntheit und Reichweite zu steigern, um wiederum mehr Produkte zu verkaufen.

Immer wieder überraschen Kunden mit ihren nicht monetaristischen Zielen Zum Beispiel ihr großes Content-Archiv digital zur Verfügung zu stellen. Lehrern und Schülern Unterrichtsmaterialien leichter zugänglich zu machen oder mehr Auswertungsmöglichkeiten von Lesegwohnheiten und Leseinteressen nutzen zu können.

 

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Das Ziel wird zum Weg

Ihre Ziele legen sich fast von allein fest, wenn Sie Ihre aktuelle Situation in den Blick nehmen: Was hat sich verändert?
Sind die Veränderungen gut oder haben sie negative Folgen? Wenn ja, wie können wir diese fördern und sich zu Nutze machen?
Und was müssen sie ändern, um negative Auswirkungen umzukehren?
Ihre Wünsche und Motivation funktionieren dabei wie ein Kompass und zeigen Ihnen intuitiv den richtigen Weg.

Den Erfolg messen

Um zu sehen, wie zielführend eine digitale Lösung ist, brauchen Sie aussagekräftige Reports und KPIs. Bei unseren Umfragen waren wir überrascht, wie ähnlich die jeweiligen KPIs unserer Kunden von Verlag bis Unternehmen sind – wenn diese überhaupt festgelegt wurden.

Denn nur wenige Kunden haben bereits konkrete Kennzahlen formuliert, wenn sie eine digitale Lösung beauftragen. Oft orientieren sich die KPIs für ihre digitalen Inhalte an den Kennzahlen aus dem Print-Bereich. So sollen rund 10 bis 15 Prozent der Anzahl an Printlesers in Zukunft die App nutzen, etwa die gleiche Anzahl an Print-Abonnenten auch digital oder 100 digitale Abos in drei Monaten zusätzlich verkauft werden.
Andere Kunden werden dagegen weniger konkret und erwarten eine allgemeine Steigerung der Abonnentenzahlen, eine moderate Anzahl an installierten Apps, Ausgaben-Downloads und eine gute Wiederkehrrate der App-Nutzer.

Überraschend waren die Kunden, die ihr digitales Geschäftsmodell ohne konkrete Kennzahlen starten. Einige betrachten das erste Jahr dabei als Testphase, andere wiederum als Investition, um das digitale Publishing und ihre Möglichkeiten selbst kennenzulernen.
Von einem konkreten Umsatz, der erreicht werden soll, sprachen nur wenige Kunden, obwohl dieser für rund 70 Prozent der Kunden eines der genannten Ziele war.

Faktencheck: Sich klar darüber werden, was man erreichen möchte

Festgelegte Kennzahlen sind notwendig, um den Erfolg der digitalen Lösung zu überprüfen und ihn sichtbar zu machen. Es ist verständlich, dass viele Kunden gerade beim Einstieg in die Welt des digitalen Publishings zunächst wenige Vorstellungen davon haben, was sie erreichen können.
Unser Tipp an Sie: Orientieren Sie sich bei der Festlegung der Kennzahlen an Ihren Print-Inhalten. Oder gehen Sie ganz pragmatisch an die Zielvorstellungen heran: Welche Abo-Zahlen, Einzelkäufe oder Umsätze müssen Sie erreichen, um Ihr Geschäft zu stabilisieren? Dann legen Sie die Extra-Meile drauf.

In unseren Kundengesprächen während des Onboadrings ermuntern wir unsere Kunden dazu, die eine oder andere KPI zu formulieren. So werden erreichte Ziele direkt sichtbar.

Welche Eigenschaften muss eine Digital Publishing Lösung erfüllen?

Wir haben unsere Kunden gefragt, welche Anforderungen sie an eine Publishing-Lösung stellen und warum ihre Wahl wiederum auf PressMatrix gefallen ist. Allen Kunden ist eine einfache, intuitive Handhabung wichtig, die ihre Arbeit wesentlich erleichtert. Viele wollen eine lange Einarbeitungszeit vermeiden und möglichst keinen technischen Aufwand betreiben, um die Lösung einwandfrei nutzen zu können.

Der Preis ist das zweitwichtigste Kriterium. Einige Kunden müssen Verluste aus dem Print-Geschäft ausgleichen und sind bereit eine Investition dafür zu tätigen. Allerdings muss diese auch für kleine Verlage finanzierbar sein. Alle Kunden sind dagegen bereit, für erkennbaren Mehrwert auch mehr zu bezahlen.

Weitere gewünschte Funktionen sind Möglichkeiten um Werbung einzubinden, einzelne Artikel zu veröffentlichen und die Inhalte mit zusätzlichen Informationen und medialen Elementen anzureichern. Die Anbindung vorhandener Abo-Systeme ist besonders für Verlagskunden ein ausschlaggebendes Kriterium für eine digitale, insbesondere unsere, Lösung. Unternehmenskunden schätzen dagegen Lösungen, die die Vergabe von Zugriffsrechten für unterschiedliche Lesergruppen ermöglichen.

Einige Kunden suchen bewusst nach Alternativen zu ihren aktuellen Anbietern. Speziell an PressMatrix schätzen sie vor allem das gute Preis-Leistungsverhältnis, die Funktionalität, die Qualität und Verlässlichkeit der Lösung sowie den Service, der unterstützt, wenn etwas nicht zu ihrer Zufriedenheit läuft.

 

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Die Wahl des passenden Anbieters

Letztendlich liegt die Wahl des passenden Anbieters einer digitalen Publishing-Lösung bei Ihnen.
Schauen Sie sich verschiedene Anbieter an, vergleichen Sie und hören Sie sich im beruflichen Bekanntenkreis um, welche Lösungen dort zum Einsatz kommen und welche Erfahrungen schon gemacht wurden. Vereinbaren Sie einen Termin mit dem Anbieter, sprechen Sie Ihre Herausforderungen, Vorstellungen und Ziele an. Ein guter Anbieter wird mit Ihnen gemeinsam die passende Lösung für Sie zusammenstellen.

Wenn Sie PressMatrix als Partner für den Auf- oder Ausbau Ihres digitalen Geschäftsmodells in Erwägung ziehen, beraten wir Sie gern persönlich.

Content für unterwegs

Interview mit dem ADAC

Das „ADAC Reisemagazin“ ist nicht nur das auflagenstärkste Reisemagazin Deutschlands, es wurde auch mehrfach ausgezeichnet – unter anderem für „Alternatives Storytelling“, vorbildliches Konzept und Design. Umso wichtiger ist es, diese Erfolge in die digitale Welt zu übertragen.

Im Interview sprechen Dr. Carsten Hübner, Geschäftsführer ADAC Medien und Reise GmbH, und Martin Kunz, Chefredakteur „ADAC Reisemagazin“ und der „motorwelt“, mit PressMatrix über das Arbeiten an Urlaubszielen und wie gut sich Print und Digital im Zuge ganzheitlicher Geschäftsmodelle ergänzen können. 

PressMatrix: Da Arbeiten, wo andere Urlaub machen – klingt nach einem tollen Arbeitsplatz. Erzählen Sie uns doch etwas über das „ADAC Reisemagazin“ und über die Arbeit des Teams.

Martin Kunz (MK): Die Redaktion des Reisemagazins ist eine überaus kreative Truppe. Wenn wir uns mit einem neuen Heft beschäftigen, überlegen wir zuerst, was die Klischees dieses Landes oder der Stadt sind. Und dann versuchen wir, diese Klischees zu transportieren, aber auch zu brechen, um das Heft interessant und überraschend zu machen. Im aktuellen Kreta-Heft 2018 finden Sie zum Beispiel ein Familiengespräch der griechischen Götter, die dann von oben über die aktuelle Situation der Ferien-Insel und den Massentourismus sinnieren.
Chefredakteur zu sein ist nicht so erstrebenswert, wie Sie vielleicht denken: Ich schicke Reporter und Fotografen auf schöne Recherchereisen, sitze selbst aber im Büro und beschäftige mich mit juristischen Spitzfindigkeiten der Datenschutzverordnung.

PMX: Das „ADAC Reisemagazin“ wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem achtmal mit dem ICMA (International Corporate Media Award) in verschiedenen Kategorien. Gold gab es 2015 für Alternatives Storytelling. Wie bevorzugen Sie denn Geschichten zu erzählen?

MK: Es ist wirklich toll, und für Journalisten auch wichtig, Preise zu gewinnen. Noch schöner und wichtiger sind messbare Erfolge bei den Lesern. Deshalb darf man nicht verkünstelt an der Zielgruppe vorbeischreiben. Die Lesegewohnheiten ändern sich rapide, deshalb steigern wir den nutzwertigen Anteil und streuen mehr kurzweilige, optische Elemente ins Heft. Wenn ein Interessent am Kiosk das Portugal Reisemagazin durchblättert, muss er das Gefühl haben: Super interessant, alles drin, was ich wissen muss und dazu noch einige überraschende Elemente – abends gönne ich mir ein Glas Rotwein, lese das Heft… ach, was wird das für ein schöner Abend! Vorfreude, Genuss und Lesevergnügen, das muss das Mindset für ein hochwertiges Magazin sein.

PMX: Apropos Storytelling. Welche weiteren Medien nutzen Sie, um Ihre Geschichten zu erzählen?

MK: Die Redakteure, die eine Reportage zusammen mit den Reportern planen, nutzen natürlich alle denkbaren Quellen zur Recherche. Wir legen auch immer Wert darauf, Leute vor Ort zu haben, die sich in der Destination auskennen, Geheimtipps parat haben und unsere Reportage-Ideen auch einordnen können. Denn nicht immer ist die Welt so, wie sie von München aus zu sein scheint. Man per Fernsteuerung kein gutes Israel- oder Budapest-Heft machen.

PMX: Mobilität ist ein Leitkriterium des ADAC, wie setzen Sie das inhaltlich in Ihrem Reisemagazin um?

MK: Wir starten im Magazin immer mit einer großen Mobilitäts-Reportage um eine Destination zu erschließen und groß vorzustellen. Das kann die Motorrad-Tour zum Nordkap sein wie im Reisemagazin Norwegen, eine Camping-Reise durch Portugal oder Lama-Trekking im Südtirol-Heft. Für das ADAC Reisemagazin ist Mobilität besonders wichtig. Wir möchten alle wichtigen Fragen der An- und Abreise, der Verkehrsmittel vor Ort, der Autovermietung, Kosten und rechtliche Themen wie etwa Verkehrsregeln im Magazin abbilden. Es muss umfassendes ADAC Know-how drin sein.

Es gibt eine Reihe von Situationen,in denen das Reisemagazin als App sehr einfach und bequem zu nutzen ist.“ Dr. Carsten Hübner

PMX: Ein weiterer Leitgedanke des ADAC ist es „alle mobilen Menschen in Deutschland, insbesondere jedoch junge Menschen im Alter von 15 bis 30 Jahre“ anzusprechen*. Wenn ich mir die Mediadaten anschaue, sind Ihre Leser des Reisemagazins eher zwischen 40 und 60 Jahre alt. Wie vereinen Sie beides miteinander? Ist das ein Grund für die Umsetzung einer eigenen „ADAC Reisemagazin“-App?

Dr. Carsten Hübner (CH): Ja, natürlich wollen wir mit der App neue Zielgruppen erreichen, und natürlich gerade auch die jüngeren. Man sollte aber nicht davon ausgehen, dass nur junge Leute Apps nutzen: Auch die Generation Ü50 ist inzwischen sehr vertraut mit digitalen Medien, haben Smartphones, nutzen die Appstores etc. Die App ist also tatsächlich eine digitale Erweiterung des Reisemagazins.

PMX: Gab es noch weitere Gründe für eine eigene App?

CH: Es gibt eine Reihe von Situationen, in denen das Reisemagazin als App sehr einfach und bequem zu nutzen ist. Das fängt beim Erwerb an – ich kann spontan einen Titel kaufen, ohne erst zum nächsten Kiosk zu müssen. Dazu kommen die ganzen Komfortfunktionen, also Suche, Lesezeichen etc. Nicht zu vergessen natürlich auch die Archivierung: Alle Titel  sind immer griffbereit und man kann das Regal im Wohnzimmer ggf. für andere Dinge nutzen.

PMX: Welche Anforderungen sollte die App erfüllen?

CH: Ziel war eine maximal einfache Benutzbarkeit durch den Anwender. So wie man ein Printmagazin in die Hand nimmt und darin blättert, an interessanten Geschichten gleich hängenbleibt, manches vielleicht auch erstmal überblättert und später darauf zurück kommt, so sollte es auch in der App funktionieren.

PMX: Warum haben Sie sich für eine Umsetzung mit PressMatrix entschieden?

CH: PressMatrix hat eine umfassende Erfahrung in der digitalen Publikation von Printtiteln vorzuweisen. Die Technik ist ausgereift, der angebotene Funktionsumfang war für unser Anforderungsprofil vollkommen ausreichend und dazu kommen auch noch eine Reihe von Features, die wir aktuell noch gar nicht nutzen aber perspektivisch ebenfalls mit integrieren werden.

PMX: Welche Erfahrungen haben Sie bisher mit der App gemacht? Was sagen zum Beispiel Ihre Kunden?

CH: Die App wird von den Nutzern bisher sehr gut angenommen. Bisher bieten wir ja noch kein Abonnement des Reisemagazins über die App an, sondern „nur“ den Einzelverkauf, aber auch das wurden wir schon gefragt. Das alles nehmen wir als Signal, hier den richtigen Weg eingeschlagen zu haben.

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Das ADAC Reisemagazin als App für iOS, Android und fürs Web.

PMX: Planen Sie in Zukunft weitere Inhalte mobil bereitzustellen, zum Beispiel Audio-Content über den Bordcomputer im Auto?

CH: Wir haben als ADAC Verlag bereits eine Vielzahl unserer Contents digitalisiert. So ist zum Beispiel unsere „ADAC Camping- und Stellplatzführer“-App seit vielen Jahren deutlicher Marktführer im deutschsprachigen Raum und ein gutes Beispiel dafür, dass sich Print und Digital im Zuge von ganzheitlichen Geschäftsmodellen sehr gut ergänzen können.

PMX: Aus dem Nähkästchen: Ich nehme mal an, dass Sie ADAC-Mitglied sind. Wann mussten Sie den ADAC zuletzt wegen einer Panne rufen?

MK: Ich stand einmal mit einem kapitalen Motorschaden auf einer Autobahn in Südfrankreich und habe im Handschuhfach den Auslandsschutzbrief des ADAC gefunden, den damals mein Vater für mich gekauft hatte – das war die Rettung für den ziemlich hilfund mittelllosen Physikstudenten Kunz. Die Story war übrigens viele Jahre später auch ganz hilfreich beim Bewerbungsgespräch als ein neuer Chefredakteur für die „ADAC motorwelt“ gesucht wurde!

*Quelle: Zielgruppen-Analye des Reisemagazins

 

Neben dem ADAC Reisemagazin gibt es auch das Magazin für Camper und Wohnmobilisten „ADAC freizeit mobil“ in der PressMatrix App für iOS und Android sowie als Web-Ausgabe.
Neu im App-Sortiment ist das Kundenmagazin ADAC Urlaub, mit Tipps für die schönsten Urlaubsziele. Die ADAC Urlaub als App für iOS und Android und im Web.

In unserer PressMatrix-Interviewreihe sprechen Verleger, Unternehmer und Experten über das Digital Publishing. Lesen Sie mehr über das digitale Publizieren von Fach-Special-Interest-Mitarbeiter- und Kundenmagazinen.

 

Eine digitale Lösung ist selbstverständlich, oder?

Teil I: Wer eine digitale Lösung nutzt und mit welcher Motivation. Eine kleine Kundenanalyse.

Wann ist der richtige Moment gekommen, um seine Inhalte digital anzubieten? Spätestens dann, wenn die Umsätze und Leserzahlen zurückgehen oder die Leser selbst danach verlangen.

Wir zeigen, welche Gründe noch für digitales Publizieren sprechen, wer eine digitale Lösung nutzt und welche Ziele man mit digitalen Inhalten erreichen kann. Hier kommt eine Inspiration und Entscheidungshilfe für diejenigen, die noch zweifeln oder auf der Suche nach der passenden digitalen Lösung sind.


Wer nutzt eine Digital Publishing Lösung?

Eine digitale Aufbereitung und Bereitstellung der eigenen Inhalte ist für jegliche Content-Anbieter interessant. Die größte Gruppe sind Zeitungs- und Zeitschriftenverleger. Egal, ob kleine Verlage mit ein bis fünf Mitarbeitern oder große Medienhäuser.
Eine zweite große Gruppe sind die Corporate Publisher aus Unternehmen und Agenturen, die ihre Kunden auf digitalem Wege erreichen wollen, um zum Beispiel den Service zu verbessern oder ihre Produkte zu verkaufen. Auch hier reicht die Spanne von mittelständischen Unternehmen bis zu Großkonzernen. Die Palette der Inhalte erstreckt sich dabei von Produktkatalogen, über Vertriebsmaterialien bis hin zu Kunden- und Mitarbeitermagazinen. Zudem nutzen immer mehr Vereine, Verbände und Stiftungen digitale Publishing Lösungen, um Mitglieder und Entscheider jederzeit und kostengünstiger zu erreichen.

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Eine prozentuale Auflistung der Publikationen, die mit unserer digitalen Lösung umgesetzt werden.

Wer ist für die digitale Lösung zuständig?

So vielfältig die Anwendungsbereiche für digitale Inhalte sind, so differenziert sind auch die jeweiligen Zuständigkeiten für die digitale Lösung. In kleineren Verlagen ist die Digitalisierung durchaus Chefsache: Verleger, Chefredakteure und Geschäftsführer sind häufig persönlich für die App zuständig. Sie sind Ideengeber und Antreiber des Projekts und gehen mit gutem Beispiel voran.
Nicht immer tragen Redakteure die Verantwortung.

Beinahe ebenso häufig landen Digitalisierungsprojekte bei Produktmanagern und Mitarbeitern des Kundenservice. Hierzu zählen auch die Human-Ressource-Abteilungen, die die App anstatt oder zusätzlich zu einem Intranet betreuen.
In manchen Unternehmen sind zudem die Kommunikations- und Marketingabteilungen für die digitale Publishing-Lösung verantwortlich.

Wen und wie viele Mitarbeiter brauchen Sie, um Ihre Inhalte zu digitalisieren?

Die Betreuung der digitalen Inhalte hängt von der Anzahl und der Art Ihrer Publikationen ab. Oft braucht es keine besonderen Vorkenntnisse, um eine digitale Lösung zu nutzen, sodass sich jeder Mitarbeiter schnell einarbeiten lässt. Je nachdem, wie umfangreich die Inhalte mit Medien angereichert werden, braucht es ein bisschen Zeit. Was die Zuständigkeit angeht, genügen zwei Personen, die mit dem Prozess vertraut sind.

Warum überhaupt digitale Inhalte anbieten?

Die Motivation nach einer digitalen Lösung zu suchen, kann sehr unterschiedlich sein. Im Prinzip sind es drei Szenarien, die unsere Kunden antreiben:

  • Das Verhalten der Leser und Kunden ändert sich.
    Die (ehemaligen) Leser schauen zum Beispiel in ihrer Freizeit eher Videos und Serien, als dass sie Zeitungen lesen.
  • Die aktuelle Geschäftssituation stagniert.
    Das können gleichbleibende Leserzahlen sein oder, wenn die eigene Marke über einen bestimmten Bekanntheitsgrad nicht hinauskommt.
  • Der Ist-Zustand entwickelt sich negativ.
    Die Zahl der Abonnenten und Anzeigenkunden oder gar der Umsatz gehen zurück.

Auslöser für die Suche nach einer Lösung sind mitunter die Leser selbst, die bewusst nach einem digitalen Format fragen. Oder, wenn die Zugriffszahlen auf ein bereits vorhandenes digitales Angebot steigen. Beides ideale Bedingungen, um den digitalen Prozess auszubauen. Auch Anzeigenkunden fragen nach innovativeren Werbemöglichkeiten, um ihre Produkte zu platzieren.

Die richtige Motivation, um eine digitale Lösung zu nutzen ist allerdings immer die eigene. Das kann der Wunsch sein, die eigene Marke und das Image zu modernisieren, neue Leser anzusprechen oder den Lesern einfach mehr Service bereitzustellen.

Mit einer digitalen Lösung lassen sich zudem die zusätzlichen Inhalte, die im Laufe des Redaktionsprozesses entstehen, geschickt unterbringen und gewinnbringend nutzen. Dazu gehört auch den Arbeitsprozess zu optimieren und den „ewigen Papierkram“ abzuschaffen. Der Vertrieb und Service wird so entlastet.
Mitunter bedeutet das, bereits vorhandene digitale Lösungen zu ersetzen. Der Grund dafür liegt oft in der Betreuung und der Technik selbst. Tipp: Der Service spielt eine wichtige Rolle bei der Auswahl der richtigen digitalen Lösung.

Die beste Motivation ist der eigene Antrieb

Ein verändertes Kundenverhalten ist ein ausschlaggebender Faktor, um über die Nutzung von digitalen Inhalten nachzudenken. Genauso entscheidend ist der eigene Wille zur Veränderung und der Wunsch, sich weiterzuentwickeln. Dabei sollten Sie das eigene Team in die Entscheidung miteinbeziehen, damit alle ein gemeinsames Ziel verfolgen.


Im zweiten Teil erfahren Sie, welche konkreten Ziele die Kunden mit ihrer digitalen Lösung verfolgen und anhand welcher Kennzahlen sie ihre Erfolge überprüfen.