Fünf Trends im Digital Publishing

Die PressMatrix Branchen-Analyse

Autor: Serdal Kutun, Head of Sales

Digital erfolgreich zu sein, hat viele Facetten und sieht in den Augen eines jeden Kreativen anders aus. Deshalb ist auch nicht jede digitale Innovation für jeden Medienmacher gleich eine Disruption. Dennoch: Wer sich die Rosinen herauspicken will, muss den ganzen Kuchen im Auge behalten. Hier sind fünf Trends im digital Publishing, die unserer Meinung nach der zeit stark an Bedeutung gewinnen.

erstens

Wie Pilze aus dem Boden: Podcasts

Es war der Trend im letzten Jahr und er wird sich noch verstärken: Podcasts machen Content hörbar. Audiofiles lassen sich äußerst bequem konsumieren, wenn man unterwegs ist etwa und Mobile Devices nutzt – so wie es viele Mediennutzer heute längst tun. Aus der Sicht der Medienmacher spricht deshalb einiges für den Start eines Podcasts oder eines Audio-Angebots generell: Der bestehende Content lässt sich damit sinnvoll anreichern, Audio eignet sich für die Distribution über verschiedene Kanäle und möglicherweise werden ganz neue Zielgruppen aufmerksam. Damit ein Podcast ebenso auffindbar ist wie klassischer Content, müsste Volltextsuche möglich sein. Bisher ist das nicht ohne weiteres möglich. Erste Entwicklungen in diese Richtung gibt es aber bereits – diese werden den Podcast-Trend weiter befeuern.

zweitens

Relevant und einfach konsumierbar: Was guten Content ausmacht

Gut ist Content dann, wenn er in den Augen des Konsumenten Relevanz besitzt und zur richtigen Zeit im passenden Format daherkommt. In der Praxis heißt das: Ohne digitale Lösungen gehen potenzielle Kundengruppen verloren und die klassische regelmäßige Ausgabe einer Publikation wird immer seltener nachgefragt. Spürbar bleibt zudem, dass unter der Flut von digitalen Angeboten qualitativ hochwertiger Content nach wie vor seine Berechtigung hat. Gerade im digitalen Bereich, mit einer Magazin-App, lassen sich zielgruppenspezifische Special-Interest-Themen besser und flexibler umsetzen sowie distribuieren.

drittens

Von Paywalls bis Shoppable Content: kreative Monetarisierungsmodelle

Relevante und hochwertige Inhalte sind die eine Seite. Auf der anderen steht das Geschäft: Verlagshäuser müssen mit ihrem Angebot Geld verdienen. Viele Fans und Follower in den Sozialen Medien zu haben, ergibt zwar ein gutes Außenbild, häufig ist der Effekt aufs Geschäft aber gering. Subscriber hingegen interessieren sich wirklich für den Content, der ihnen geboten wird. Diese (potentielle) Kundengruppe besonders zu pflegen, ist deutlich sinnvoller. Das meint allerdings nicht, sie mit Werbung und Content zu überschütten und nicht immer ist eine Paywall die beste Wahl. Mit der konsequenten Besinnung auf die eigenen thematischen Stärken und gezielten Angeboten wie etwa den Kauf einzelner Artikel, kuratierte Themenspecials, Premium Zusatzfeature und ähnliches können Interessenten behutsam zu Kunden werden. Jeder Medienmacher muss dies individuell für sich austarieren.

viertens

Computergestützte Entscheidungen: wenn KI Content erschafft

Die Distribution von Content in die verschiedenen Kanäle nimmt heute viel Zeit in Anspruch. Jede externe Plattform hat andere Vorgaben, andere Zielgruppen und dementsprechend eine andere Tonalität. Künftig werden Systeme, die auf Künstlicher Intelligenz beruhen, hier eine wichtige Unterstützung sein. Sie setzen auf die bestehenden Content Management Systeme auf, die bereits einige Arbeitsschritte bei der Content-Distribution automatisieren. KI-basierte Systeme werden selbständig aus dem Hauptcontent passende Posts für Facebook, Twitter und Co erschaffen können und zugleich entscheiden, welcher Kanal für welchen Content die optimale Reichweite und Zielgruppenerreichung verspricht. Und sie werden lernfähig sein: Anhand der Auswahl, die ein Redakteur aus den Vorschlägen der KI trifft, lernt diese und optimiert die eigene Arbeit.

fünftens

In Zeiten von Data Analytics: Erfolgsmessung und -vorhersage

KI-basierte Systeme werden große Mengen an Daten analysieren und ihren Vorschlägen bzw. Entscheidungen zugrunde legen. Das kann sie besser und schneller als jeder noch so erfahrene Redakteur. Doch wann genau kann ein Artikel, ein Post oder irgendein anderes Stückchen Content eigentlich als erfolgreich gelten? Bemisst sich Erfolg an der Reichweite, an den Shares, an der Conversion oder an seinem Beitrag zum Imagegewinn? Das ist nicht nur von Medienmacher zu Medienmacher verschieden, sondern auch von Content zu Content. Flexible Bewertungssysteme, die individuelle Ziele und die Bedürfnisse der Zielgruppe miteinander optimieren, könnten die Publishing-Strategie künftig entscheidend beeinflussen. Sie werden für mehr Effizienz bei der Erstellung und Distribution sorgen und helfen gleichzeitig dabei, Content zielgruppengerecht zu gestalten.

Was bedeuten diese fünf Trends im Digital Publishing für Sie und Ihre Publikation bedeuten?
Was sind Ihre Erfahrungen? Lassen Sie uns darüber diskutieren.
Senden Sie mir dazu eine E-Mail oder nutzen Sie ganz einfach das Formular. Ich freue mich auf den Austausch!

Serdal Kutun

Head of Sales

Content Marketing Cycle: Unterstützung durch Künstliche Intelligenz

Content Marketing Cycle – Theorie und Praxis, Teil 2

Autor: Jens Gützkow

Content ist wertvoll, wenn er mit Sorgfalt erstellt wurde und für sein Publikum in irgendeiner Art und Weise relevant ist. Es erscheint deshalb logisch, Content nicht nur zu erstellen und ihn einmal zu veröffentlichen, sondern ihn vielmehr wiederzuverwenden. Das heißt: den gleichen Content in angepasstem Format auf anderen Kanälen zu publizieren. In meinem letzten Blogpost bin ich darauf eingegangen, wie sich das Modell des Content Marketing Cycle nutzen lässt, um Content systematisch zu erstellen, zu distribuieren und seine Reichweite im Auge zu behalten. Es geht dabei insbesondere auch um die sinnvolle Mehrfachverwendung von Content, gezielt aufbereitet für die Ansprüche der verschiedenen Kanäle.

Content zu erschaffen, kann mühselig sein

Reden wir nicht drum herum: Die Erstellung von immer neuem Content und Content-Häppchen wird im Alltag schnell zu einer nervenden, zeitraubenden Aufgabe. Denn wenn der spannende Teil – die Erschaffung der Hauptinhalte – erledigt ist, müssen diverse Kanäle befüllt werden: Facebook bitte mehrfach wöchentlich, Twitter möglichst mehrfach täglich, dazu eine Insta-Story, ein sachlicher Hinweis auf Xing und bitte LinkedIn nicht vergessen. Communities wollen gepflegt, Gruppen moderiert, andere Beiträge kommentiert werden. Eine Zeit lang macht das Spaß. Bald gerät es zur Aufgabe, die eben auch noch erfüllt werden muss.

Wie wäre es, wenn das Content Marketing System einen größeren Teil der Arbeit übernehmen würde? Die Grundregeln, wie ein Post für einen bestimmten Kanal auszusehen hat, sind doch halbwegs definiert – könnte da nicht das System ein wenig mitdenken und die Posts automatisch erstellen? Genau daran arbeiten wir bei PressMatrix momentan. Wir wollen aus Content automatisch neuen Content erschaffen lassen – auf intelligente Art und Weise.

Unterstützung durch Künstliche Intelligenz

Am Anfang steht ein Stück Content – ein Beitrag für die nächste Zeitschriftenausgabe, ein Fachartikel für die Online-Veröffentlichung, ein Text für eine Marketing-Broschüre, ein Erklär-Video, ein Podcast oder was auch immer. Die Frage für jeden Publisher, Marketing-Experten oder jeden anderen Content-Erschaffer ist doch, wie sich dieser Content nun effektiv alle anderen Kanäle nutzen beziehungsweise bewerben lässt. Also schreibt man was Neues für Twitter, Facebook, Xing und so weiter. Ohne Doubled Content, SEO-optimiert und dem Ton des jeweiligen Mediums angemessen. Das kostet Zeit. Und: Nach dem Post ist vor dem Post – insbesondere Social-Media-Kanäle wollen regelmäßig befüllt sein.

Künftig könnte uns Künstliche Intelligenz hierbei sinnvoll unterstützen. Wir testen und optimieren gerade verschiedene Algorithmen auf ihr Sprachverständnis hin. Aus einem Text sollen sie mehrere Vorschläge für verschiedenen Social-Media-Posts machen. Dabei soll eben genau nicht immer nur die Überschrift oder die ersten Zeichen einer Einleitung als Post-Text verwendet werden. Der Algorithmus soll den gesamten Text analysieren, wichtige Phrasen und Botschaften erkennen und daraus etwas Neues gemäß vorgegeben Zeichen- oder Stil-Regeln formulieren. Aus mehreren Vorschlägen, die der Algorithmus macht, wählt der Nutzer einen aus und macht letzte Feinarbeiten. Daraus wiederum lernt das System – etwa welche Formulierungen dem Nutzer am besten gefallen – und macht beim nächsten Mal noch bessere, individuellere Vorschläge. Das Anfertigen von Social-Media-Posts wäre nur noch eine Angelegenheit von Minuten.

Spinnen wir das kleine Beispiel doch einfach noch weiter. Eine solche KI-Engine könnte, integriert in ein Content-Marketing-System, noch vieles mehr. Auf Basis der individuellen Einstellungen – welche Kanäle, welche Zielgruppen, welche Ziele – aktiv bei der Vermarktung des Content mitwirken. Sie könnte die passenden Vermarktungskanäle filtern und entsprechende Vorschläge machen. Älterer Evergreen-Content ließe sich immer mal wieder einflechten. Die KI-Engine könnte das Marketing-Konzept verfeinern und anpassen und zugleich dem Nutzer wertvolle Zeit bei der Befüllung seiner Marketingkanäle sparen.

Den Erfolg von Content messen
Und noch eine Dimension werden wir unserer intelligenten Content-Creation-Machine hinzufügen: nämlich die Messung des Erfolgs jedes Content-Häppchens. Das ist leichter gesagt als getan. Denn denkt man genauer darüber nach, definiert sich der „Erfolg von Content“ für jeden Nutzer, jeden Kanal und auch jedes Format völlig unterschiedlich. Dem einen genügen viele Likes, der andere benötigt Shares und der dritte bemisst nach Umsatzzahlen. In meinem nächsten Blogpost werde ich m ich diesem Thema ausführlicher widmen.

Macht endlich mehr aus Eurem Content

Content Marketing Cycle – Theorie und Praxis

Autor: Jens Gützkow

Content ist King.
Unternehmen verkaufen keine Produkte, sondern Geschichten.
Mit gutem Content lassen sich Kunden langfristig ans Unternehmen binden.

Diese und ähnliche Floskeln hat jeder, der sich mit dem Veröffentlichen von Inhalten im weitesten Sinne beschäftigt, schon mindestens tausendmal gehört oder gelesen. Und sie sind alle wahr. Wenn der Content gut und relevant ist.

Über die Frage, was guter Content ist, lässt sich trefflich streiten. Nicht nur die Redakteure der klassischen Publisher zerbrechen sich darüber täglich den Kopf, sondern auch die Marketing-Experten der Unternehmen. Das aber eine weite Verbreitung die Chancen erhöhen, dass mehr Menschen zu Lesern und Interessenten werden, ist hingegen unbestritten und erscheint logisch. Doch obwohl die Verantwortlichen Content-Strategien definieren und Content Management Systeme benutzen, steht der Aufwand oft in keinem Verhältnis zum Nutzen.

Der Content Marketing Cycle – Was soll das sein?

Auch darüber, was der Nutzen einer Content-Strategie ist, könnten wir wahrscheinlich ewig diskutieren. Jedes Unternehmen verfolgt individuelle Ziele mit der Verbreitung von Informationen und selbstgeschaffenem Content. Aber: Eine große Reichweite innerhalb bestimmter Zielgruppen zu erzielen, gehört in fast allen Fällen zu den wichtigsten Intentionen. Das heißt konkret: Content sollte nicht nur erstellt und im Corporate Blog oder als Artikel veröffentlicht werden, sondern er braucht Marketing. Und zwar in Form von Social-Media-Teasern, Adword-Kampagnen, Mailings und ähnlichem. Distribution und Wiederverwertung lauten die Stichworte.

Der Content-Marketing-Kreislauf versucht dies in ein Schema zu packen, damit die Übersicht dabei nicht verloren geht. Denn zur Erstellung und Verbreitung von Content gehören auch Zielgruppenanalysen, Monitoring, Themenfindung, Keyword-Recherche sowie die aktive Steuerung der Kampagnen anhand von Ergebnisanalysen. Ein Kreislauf, der sich mehrfach wiederholt und der mit neuem Content an beliebiger Stelle neu beginnt.

Mehr Automatisierung bei gleichzeitiger Personalisierung

Soll der Content schließlich sein Auditorium nicht nur digital erreichen, sondern auch gelesen, gehört und wertgeschätzt werden, muss er dem jeweiligen Distributionskanal angemessen aufbereitet werden. Soll heißen: Ein Tweet ist anders formuliert als ein Facebook-Post. Warum? Andere Zielgruppen, anderes Behavior, andere technische Vorgaben. In der täglichen Praxis führt das zu sehr viel Arbeit, müssen doch Social-Media-Kanäle nicht nur adäquat, sondern auch dauerhaft bespielt werden. Die Folge: Viele Content-Verantwortliche, vor allem die, die in Unternehmen tätig sind und bei denen Content nur ein geschäftlicher Nebenschauplatz ist, nutzen das Potenzial ihrer Inhalte nicht aus.

Wie lässt sich dem begegnen? Schon heute bieten Content-Management-Plattformen und Publishing-Lösungen Funktionen für die automatische Distribution auf verschiedene Kanäle an. Immerhin. Aber keine deckt den gesamten Content Marketing Cycle ab. Und keine der Lösungen bietet ausreichende Personalisierungs-Möglichkeiten in Bezug auf die unterschiedlichen Ansprüche der Kanäle und der Segmentierung von Zielgruppen. Publisher, egal ob aus den Marketing-Abteilungen oder von gewerbsmäßigen Verlagen, brauchen automatisierte Prozesse – und zwar überall dort, wo es um die Weiter- und Wiederverwertung eines Content-Teils geht.

In meinen nächsten Blogbeiträgen werde ich detaillierter darauf eingehen, wie dies in Zukunft aussehen kann und woran wir bei Pressmatrix diesbezüglich arbeiten. Außerdem wird es um die wichtige Frage gehen, wie der Erfolg eines Content-Teils und der flankierenden Maßnahmen überhaupt gemessen und ins richtige Verhältnis gesetzt werden kann.

Content und Distribution datenbasiert optimieren

Datengetriebene Geschäftsmodelle

Autor: Jens Gützkow

Datengetrieben? Folgen Sie nicht blind!

Fast alles, was Nutzer digital tun, lässt sich messen: Welchen Artikel sie lesen, wie viel Zeit sie damit verbringen, welche Überschrift sie eher zum Klicken animierte, ob ihnen das Video oder der Audiostream besser gefiel und so weiter. Diese Daten lassen sich dazu nutzen, um den Content selbst und seine Distribution zu optimieren. Doch woraufhin optimieren? Dafür müssen KPIs definiert werden, die es zu erreichen gilt.

Das klingt zunächst logisch und natürlich kreieren Medienmacher ihre Publikationen und Kampagnen nicht um ihrer selbst Willen. Vielmehr sollen bestimmte Ziele erreicht werden – an erster Stelle hier zumeist eine hohe Conversion, mehr Umsatz und ähnliches. Aber so abstrakt und übergreifend formuliert – „Wir wollen eine Conversion von XY erreichen“ – taugt dieses Ziel als KPI nur bedingt. Denn für jeden Beteiligten im Content Marketing Cycle bedeutet Conversion etwas anderes. Jeder trägt mit anderen Maßnahmen zum hoffentlich wachsenden Umsatz bei.

Der Content Marketing Cycle: Jeder Beteiligte hat andere Ziele

Ich möchte das genauer erläutern: Für einen Redakteur kann es beispielsweise das Wichtigste sein, wenn viele Menschen seinen Artikel lesen. Um das zu erreichen, kann es helfen, die Themen auszuwählen, die das anvisierte Publikum gerne liest, den Text besser für Suchmaschinen zu optimieren oder gar Clickbaiting mit einer extrem zugespitzten Überschrift zu betreiben. Aus der Sicht eines Online-Marketers kann Erfolg bedeuten, dass der Artikel dank Streuung über zahlreiche Social-Media-Kanäle eine hohe Reichweite erzielt, über Online-Ads viele Menschen ihn finden und möglichst viele davon, diesen kaufen. Gerade aufgrund der gesammelten Nutzerdaten lässt sich hier einiges erreichen.

Aber die grundsätzliche Frage ist doch: Wie viel trägt welche Maßnahme zum eigentlichen Gesamt-Ziel bei? Kann insgesamt mehr Conversion oder mehr Umsatz (oder was auch immer) erreicht werden, weil der Redakteur ein bestimmtes Thema wählte oder der Online-Marketer neben Facebook und Twitter auch auf Instagram streute? Und wenn ja, welche Maßnahme war besonders effektiv und sollte unbedingt das nächste Mal wiederholt werden? Die Wahrheit ist, dass sich diese Fragen kaum beantworten lassen, weil der Wert der einzelnen Maßnahmen gar nicht vergleichbar ist.

Was also tun?

Aus meiner Sicht sind zwei Dinge notwendig: Zum einen müssen Medienmacher ihre übergreifenden KPIs definieren und diese dann auf die beteiligten Marketing-Teilbereiche herunterbrechen. Soll heißen, jede Einzel-Maßnahme bekommt einen abstrakten Wert – je mehr sie zum Gesamt-KPI beiträgt, um so höher ist dieser Wert. Im konkreten Beispiel könnte dies bedeuten, dass das Clickbaiting zwar viele Klicks bringt, aber nur als geringer Teilerfolg gewertet werden kann, weil es wahrscheinlich eher weniger langfristig Interessierte einbringt.

Zum anderen sollten Medienmacher die Nutzerdaten weniger als Optimierungs-Potenzial für Einzel-Maßnahmen sehen, sondern lernen, auch diese im Kontext der übergreifenden Ziele zu betrachten. Um bei unserem Beispiel zu bleiben: Aus den Nutzerdaten ergibt sich recht eindeutig, welche Überschrift besser zieht. Dass viele Leser daraufhin möglicherweise enttäuscht abspringen und eben nicht zum Kunden werden, wird erst sichtbar, wenn weitere Daten zur Analyse hinzugezogen werden. So gehört es zur Definition der KPIs dazu, sich zu überlegen, welche Daten in welcher Korrelation eigentlich welche Aussagekraft haben.

Mit AppVertising Content stressfrei optimieren und distribuieren!

AppVertising ist unsere Lösung für die digitale Vermarktung von Content und Apps. Wir erarbeiten ein individuelles Vermarktungskonzept und setzen die empfohlenen Maßnahmen um.  

Funktionaler, intuitiver und kommunikativer

Das Upgrade auf unsere neue App Version 4.x bringt Ihnen ein frischeres Layout, viele kleinere Verbesserungen und einige große Neuerungen. Künftig erhalten alle App Updates ein Upgrade, sowohl für Android als auch für iOS.

Was bedeutet das für Bestandskunden?

Der Umstieg von Ihrer bestehenden App Version ist mit einer Migration des App Designs verbunden. Der Großteil der Farben und Grafiken kann auch in der neuen App wiederverwendet werden. Neu ist, das im Header des Kiosk jetzt auf allen Gerätegrößen ein Shop Logo angezeigt wird. Dieses Logo benötigen wir als frei skalierbare Vektor Grafik (SVG) von Ihnen Anforderungen.

Das Erstellen von Splash Screen -Grafiken entfällt, so müssen Sie in der Produktion nicht stätig für Neuheiten der unterschiedlichsten Geräte neue Grafik erstellen. Beim Start der App wird jetzt ein Startbildschirm aus dem App-Icon und einer Hintergrundfarbe generiert. Außerdem konzentrieren wir uns zukünftig ausschließlich auf die Unterstützung und Weiterentwicklung der App für den Apple App Store und Google Play Store. Auf Grund von ausbleibenden positiven Entwicklungen sowohl bei den App Downloads als auch den InApp Umsätzen, haben wir den Support des Amazon App Stores vorerst eingestellt.

Die neuen Funktionen

Die neuen Funktionen erleichtern Ihnen die Produktion und bereiten Ihren Lesern ein noch angenehmeres Leseerlebnis. Einige unserer Kunden haben die neue Version in den letzten Wochen bereits ausführlich getestet, so dass wir Ihnen nun einen qualitativ hochwertigen und stabilen Client vorstellen können.

  • Push-Nachrichten mit Badge-Markierung
    Über Push-Nachrichten, können Sie in regelmäßigen Abständen mit Ihren Lesern kommunizieren. Ein kleiner roten Punkt am AppIcon zeigt dem Nutzer an, dass es neue Nachrichten gibt.

  • Android App auf einen externen Speicher legen
    Bieten Sie Ihrem Leser eine Erweiterung der Speicherkapazität seines Smartphones: Denn nun kann der Leser die App auf seinem externen Speicher ablegen.

  • Feedbackbutton in den App-Einstellungen
    Durch den neuen Feedbackbutton schaffen Sie für Ihre Leser einen direkten Kommunikationskanal, über den er sich schnell und unkompliziert bei Ihnen melden kann. Jede E-Mail enthält automatisch alle relevanten Systeminformationen (App-Version, Gerät, etc.), was Ihnen einen schnellen Support ermöglicht.

  • ReadMatrix-Artikelteaser wurde angepasst
    Teaserbilder von ReadMatrix-Artikeln werden jetzt, sowohl in der App als auch im Browser Client, in dem Seitenverhältnis 4:3 dargestellt. Dies sorgt für ein angenehmeres und einheitlicheres Erscheinungsbild.

  • Uncut Cover in der Kioskansicht
    In dem neuen Client können nun auch Ihre Cover im vollen Format abgebildet werden, denn ab sofort passt sich die Darstellung dem Seitenverhältnis des Cover an.

  • Audio- und Video-Dateien in nativem Player
    Audio- und Video-Widgets werden im nativem Player abgespielt. Das ist nicht nur stabiler, sondern zugleich einfacher in der Bedienung.

Weitere Funktionen und Verbesserungen sind bereits in der Entwicklung und werden in kommende Versionen der App einfließen. Sie wollen Ihre Apps auf die neue Client-Version updaten? Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung finden Sie in unserem Hilfecenter. Für weitere Fragen steht Ihnen unser Service-Team gern zur Verfügung unter service@pressmatrix.de und +49 30 364 288 766.

Digitale Inhalte und ihre Möglichkeiten

Teil II: Welche Ziele mit digitalen Inhalten erreicht werden sollen und anhand welcher Kennzahlen diese gemessen werden. Eine kleine Kundenanalyse.

 

In dem ersten Teil unserer kleinen Kundenanalyse (Link) haben wir die Motive und Überlegungen unserer Kunden dargestellt, die dazu geführt haben, eine digitale Publishing-Lösung einzusetzen. Damit wir unsere Kunden zum Erfolg führen, ist es wichtig, ihre Ziele und Milestones zu kennen. Für alle, die nach einer passenden Lösung suchen, soll diese Analyse als Inspiration und Entscheidungshilfe dienen.

Welche Ziele verfolgen die Kunden mit ihren digitalen Inhalten?

Unseren Verlags-Kunden geht es darum, dass bestehende Print-Geschäft zu stabilisieren oder auszugleichen. Viele haben sich als Ziel gesetzt die Ausgaben für Print zu senken, die Publikationen kostengünstiger, schneller und effektiver zu verbreiten und mittelfristig das digitale Geschäft als festes Standbein zu etablieren.
Dazu gehört für die Meisten neue Leser zu gewinnen, neue Abo-Angebote zu schaffen sowie bestehende Leser und Zielgruppen an digitale Lösungen heranzuführen, um den Einzelverkauf anzukurbeln.

Neben den Lesern, drehen sich viele Zielvorstellungen unserer Kunden um Anzeige- und Werbepartner. Dazu gehören, bestehende Werbekunden zu halten und neue Partner entsprechend der Zielgruppen zu gewinnen. Digitale Werbeflächen bieten, so unsere Kunden, dabei mehr Vermarktungsmöglichkeiten als Printanzeigen. Ein wichtiges Ziel für Content-Anbietet von kostenfreien Inhalten.

Die intrinsischen Motivationen spiegeln sich vorrangig in den Zielen von Unternehmen, Vereinen und Verbänden wider. Hier ist der Leidensdruck von außen weniger stark, dafür ist der Wunsch umso präsenter, moderner zu wirken. Dementsprechend werden Ziele genannt, wie die Bekanntheit und Reichweite zu steigern, um wiederum mehr Produkte zu verkaufen.

Immer wieder überraschen Kunden mit ihren nicht monetaristischen Zielen Zum Beispiel ihr großes Content-Archiv digital zur Verfügung zu stellen. Lehrern und Schülern Unterrichtsmaterialien leichter zugänglich zu machen oder mehr Auswertungsmöglichkeiten von Lesegwohnheiten und Leseinteressen nutzen zu können.

 

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Kennen Sie AppVertising? Wir erstellen zusammen mit Ihnen ein individuelles Vermarktungskonzept für Ihre Inhalte und ermitteln den zu erwartenden Zugewinn an App-Downloads.

 

 

 

Das Ziel wird zum Weg

Ihre Ziele legen sich fast von allein fest, wenn Sie Ihre aktuelle Situation in den Blick nehmen: Was hat sich verändert?
Sind die Veränderungen gut oder haben sie negative Folgen? Wenn ja, wie können wir diese fördern und sich zu Nutze machen?
Und was müssen sie ändern, um negative Auswirkungen umzukehren?
Ihre Wünsche und Motivation funktionieren dabei wie ein Kompass und zeigen Ihnen intuitiv den richtigen Weg.

Den Erfolg messen

Um zu sehen, wie zielführend eine digitale Lösung ist, brauchen Sie aussagekräftige Reports und KPIs. Bei unseren Umfragen waren wir überrascht, wie ähnlich die jeweiligen KPIs unserer Kunden von Verlag bis Unternehmen sind – wenn diese überhaupt festgelegt wurden.

Denn nur wenige Kunden haben bereits konkrete Kennzahlen formuliert, wenn sie eine digitale Lösung beauftragen. Oft orientieren sich die KPIs für ihre digitalen Inhalte an den Kennzahlen aus dem Print-Bereich. So sollen rund 10 bis 15 Prozent der Anzahl an Printlesers in Zukunft die App nutzen, etwa die gleiche Anzahl an Print-Abonnenten auch digital oder 100 digitale Abos in drei Monaten zusätzlich verkauft werden.
Andere Kunden werden dagegen weniger konkret und erwarten eine allgemeine Steigerung der Abonnentenzahlen, eine moderate Anzahl an installierten Apps, Ausgaben-Downloads und eine gute Wiederkehrrate der App-Nutzer.

Überraschend waren die Kunden, die ihr digitales Geschäftsmodell ohne konkrete Kennzahlen starten. Einige betrachten das erste Jahr dabei als Testphase, andere wiederum als Investition, um das digitale Publishing und ihre Möglichkeiten selbst kennenzulernen.
Von einem konkreten Umsatz, der erreicht werden soll, sprachen nur wenige Kunden, obwohl dieser für rund 70 Prozent der Kunden eines der genannten Ziele war.

Faktencheck: Sich klar darüber werden, was man erreichen möchte

Festgelegte Kennzahlen sind notwendig, um den Erfolg der digitalen Lösung zu überprüfen und ihn sichtbar zu machen. Es ist verständlich, dass viele Kunden gerade beim Einstieg in die Welt des digitalen Publishings zunächst wenige Vorstellungen davon haben, was sie erreichen können.
Unser Tipp an Sie: Orientieren Sie sich bei der Festlegung der Kennzahlen an Ihren Print-Inhalten. Oder gehen Sie ganz pragmatisch an die Zielvorstellungen heran: Welche Abo-Zahlen, Einzelkäufe oder Umsätze müssen Sie erreichen, um Ihr Geschäft zu stabilisieren? Dann legen Sie die Extra-Meile drauf.

In unseren Kundengesprächen während des Onboadrings ermuntern wir unsere Kunden dazu, die eine oder andere KPI zu formulieren. So werden erreichte Ziele direkt sichtbar.

Welche Eigenschaften muss eine Digital Publishing Lösung erfüllen?

Wir haben unsere Kunden gefragt, welche Anforderungen sie an eine Publishing-Lösung stellen und warum ihre Wahl wiederum auf PressMatrix gefallen ist. Allen Kunden ist eine einfache, intuitive Handhabung wichtig, die ihre Arbeit wesentlich erleichtert. Viele wollen eine lange Einarbeitungszeit vermeiden und möglichst keinen technischen Aufwand betreiben, um die Lösung einwandfrei nutzen zu können.

Der Preis ist das zweitwichtigste Kriterium. Einige Kunden müssen Verluste aus dem Print-Geschäft ausgleichen und sind bereit eine Investition dafür zu tätigen. Allerdings muss diese auch für kleine Verlage finanzierbar sein. Alle Kunden sind dagegen bereit, für erkennbaren Mehrwert auch mehr zu bezahlen.

Weitere gewünschte Funktionen sind Möglichkeiten um Werbung einzubinden, einzelne Artikel zu veröffentlichen und die Inhalte mit zusätzlichen Informationen und medialen Elementen anzureichern. Die Anbindung vorhandener Abo-Systeme ist besonders für Verlagskunden ein ausschlaggebendes Kriterium für eine digitale, insbesondere unsere, Lösung. Unternehmenskunden schätzen dagegen Lösungen, die die Vergabe von Zugriffsrechten für unterschiedliche Lesergruppen ermöglichen.

Einige Kunden suchen bewusst nach Alternativen zu ihren aktuellen Anbietern. Speziell an PressMatrix schätzen sie vor allem das gute Preis-Leistungsverhältnis, die Funktionalität, die Qualität und Verlässlichkeit der Lösung sowie den Service, der unterstützt, wenn etwas nicht zu ihrer Zufriedenheit läuft.

 

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Die Wahl des passenden Anbieters

Letztendlich liegt die Wahl des passenden Anbieters einer digitalen Publishing-Lösung bei Ihnen.
Schauen Sie sich verschiedene Anbieter an, vergleichen Sie und hören Sie sich im beruflichen Bekanntenkreis um, welche Lösungen dort zum Einsatz kommen und welche Erfahrungen schon gemacht wurden. Vereinbaren Sie einen Termin mit dem Anbieter, sprechen Sie Ihre Herausforderungen, Vorstellungen und Ziele an. Ein guter Anbieter wird mit Ihnen gemeinsam die passende Lösung für Sie zusammenstellen.

Wenn Sie PressMatrix als Partner für den Auf- oder Ausbau Ihres digitalen Geschäftsmodells in Erwägung ziehen, beraten wir Sie gern persönlich.

Content für unterwegs

Interview mit dem ADAC

Das „ADAC Reisemagazin“ ist nicht nur das auflagenstärkste Reisemagazin Deutschlands, es wurde auch mehrfach ausgezeichnet – unter anderem für „Alternatives Storytelling“, vorbildliches Konzept und Design. Umso wichtiger ist es, diese Erfolge in die digitale Welt zu übertragen.

Im Interview sprechen Dr. Carsten Hübner, Geschäftsführer ADAC Medien und Reise GmbH, und Martin Kunz, Chefredakteur „ADAC Reisemagazin“ und der „motorwelt“, mit PressMatrix über das Arbeiten an Urlaubszielen und wie gut sich Print und Digital im Zuge ganzheitlicher Geschäftsmodelle ergänzen können. 

PressMatrix: Da Arbeiten, wo andere Urlaub machen – klingt nach einem tollen Arbeitsplatz. Erzählen Sie uns doch etwas über das „ADAC Reisemagazin“ und über die Arbeit des Teams.

Martin Kunz (MK): Die Redaktion des Reisemagazins ist eine überaus kreative Truppe. Wenn wir uns mit einem neuen Heft beschäftigen, überlegen wir zuerst, was die Klischees dieses Landes oder der Stadt sind. Und dann versuchen wir, diese Klischees zu transportieren, aber auch zu brechen, um das Heft interessant und überraschend zu machen. Im aktuellen Kreta-Heft 2018 finden Sie zum Beispiel ein Familiengespräch der griechischen Götter, die dann von oben über die aktuelle Situation der Ferien-Insel und den Massentourismus sinnieren.
Chefredakteur zu sein ist nicht so erstrebenswert, wie Sie vielleicht denken: Ich schicke Reporter und Fotografen auf schöne Recherchereisen, sitze selbst aber im Büro und beschäftige mich mit juristischen Spitzfindigkeiten der Datenschutzverordnung.

PMX: Das „ADAC Reisemagazin“ wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem achtmal mit dem ICMA (International Corporate Media Award) in verschiedenen Kategorien. Gold gab es 2015 für Alternatives Storytelling. Wie bevorzugen Sie denn Geschichten zu erzählen?

MK: Es ist wirklich toll, und für Journalisten auch wichtig, Preise zu gewinnen. Noch schöner und wichtiger sind messbare Erfolge bei den Lesern. Deshalb darf man nicht verkünstelt an der Zielgruppe vorbeischreiben. Die Lesegewohnheiten ändern sich rapide, deshalb steigern wir den nutzwertigen Anteil und streuen mehr kurzweilige, optische Elemente ins Heft. Wenn ein Interessent am Kiosk das Portugal Reisemagazin durchblättert, muss er das Gefühl haben: Super interessant, alles drin, was ich wissen muss und dazu noch einige überraschende Elemente – abends gönne ich mir ein Glas Rotwein, lese das Heft… ach, was wird das für ein schöner Abend! Vorfreude, Genuss und Lesevergnügen, das muss das Mindset für ein hochwertiges Magazin sein.

PMX: Apropos Storytelling. Welche weiteren Medien nutzen Sie, um Ihre Geschichten zu erzählen?

MK: Die Redakteure, die eine Reportage zusammen mit den Reportern planen, nutzen natürlich alle denkbaren Quellen zur Recherche. Wir legen auch immer Wert darauf, Leute vor Ort zu haben, die sich in der Destination auskennen, Geheimtipps parat haben und unsere Reportage-Ideen auch einordnen können. Denn nicht immer ist die Welt so, wie sie von München aus zu sein scheint. Man per Fernsteuerung kein gutes Israel- oder Budapest-Heft machen.

PMX: Mobilität ist ein Leitkriterium des ADAC, wie setzen Sie das inhaltlich in Ihrem Reisemagazin um?

MK: Wir starten im Magazin immer mit einer großen Mobilitäts-Reportage um eine Destination zu erschließen und groß vorzustellen. Das kann die Motorrad-Tour zum Nordkap sein wie im Reisemagazin Norwegen, eine Camping-Reise durch Portugal oder Lama-Trekking im Südtirol-Heft. Für das ADAC Reisemagazin ist Mobilität besonders wichtig. Wir möchten alle wichtigen Fragen der An- und Abreise, der Verkehrsmittel vor Ort, der Autovermietung, Kosten und rechtliche Themen wie etwa Verkehrsregeln im Magazin abbilden. Es muss umfassendes ADAC Know-how drin sein.

Es gibt eine Reihe von Situationen,in denen das Reisemagazin als App sehr einfach und bequem zu nutzen ist.“ Dr. Carsten Hübner

PMX: Ein weiterer Leitgedanke des ADAC ist es „alle mobilen Menschen in Deutschland, insbesondere jedoch junge Menschen im Alter von 15 bis 30 Jahre“ anzusprechen*. Wenn ich mir die Mediadaten anschaue, sind Ihre Leser des Reisemagazins eher zwischen 40 und 60 Jahre alt. Wie vereinen Sie beides miteinander? Ist das ein Grund für die Umsetzung einer eigenen „ADAC Reisemagazin“-App?

Dr. Carsten Hübner (CH): Ja, natürlich wollen wir mit der App neue Zielgruppen erreichen, und natürlich gerade auch die jüngeren. Man sollte aber nicht davon ausgehen, dass nur junge Leute Apps nutzen: Auch die Generation Ü50 ist inzwischen sehr vertraut mit digitalen Medien, haben Smartphones, nutzen die Appstores etc. Die App ist also tatsächlich eine digitale Erweiterung des Reisemagazins.

PMX: Gab es noch weitere Gründe für eine eigene App?

CH: Es gibt eine Reihe von Situationen, in denen das Reisemagazin als App sehr einfach und bequem zu nutzen ist. Das fängt beim Erwerb an – ich kann spontan einen Titel kaufen, ohne erst zum nächsten Kiosk zu müssen. Dazu kommen die ganzen Komfortfunktionen, also Suche, Lesezeichen etc. Nicht zu vergessen natürlich auch die Archivierung: Alle Titel  sind immer griffbereit und man kann das Regal im Wohnzimmer ggf. für andere Dinge nutzen.

PMX: Welche Anforderungen sollte die App erfüllen?

CH: Ziel war eine maximal einfache Benutzbarkeit durch den Anwender. So wie man ein Printmagazin in die Hand nimmt und darin blättert, an interessanten Geschichten gleich hängenbleibt, manches vielleicht auch erstmal überblättert und später darauf zurück kommt, so sollte es auch in der App funktionieren.

PMX: Warum haben Sie sich für eine Umsetzung mit PressMatrix entschieden?

CH: PressMatrix hat eine umfassende Erfahrung in der digitalen Publikation von Printtiteln vorzuweisen. Die Technik ist ausgereift, der angebotene Funktionsumfang war für unser Anforderungsprofil vollkommen ausreichend und dazu kommen auch noch eine Reihe von Features, die wir aktuell noch gar nicht nutzen aber perspektivisch ebenfalls mit integrieren werden.

PMX: Welche Erfahrungen haben Sie bisher mit der App gemacht? Was sagen zum Beispiel Ihre Kunden?

CH: Die App wird von den Nutzern bisher sehr gut angenommen. Bisher bieten wir ja noch kein Abonnement des Reisemagazins über die App an, sondern „nur“ den Einzelverkauf, aber auch das wurden wir schon gefragt. Das alles nehmen wir als Signal, hier den richtigen Weg eingeschlagen zu haben.

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Das ADAC Reisemagazin als App für iOS, Android und fürs Web.

PMX: Planen Sie in Zukunft weitere Inhalte mobil bereitzustellen, zum Beispiel Audio-Content über den Bordcomputer im Auto?

CH: Wir haben als ADAC Verlag bereits eine Vielzahl unserer Contents digitalisiert. So ist zum Beispiel unsere „ADAC Camping- und Stellplatzführer“-App seit vielen Jahren deutlicher Marktführer im deutschsprachigen Raum und ein gutes Beispiel dafür, dass sich Print und Digital im Zuge von ganzheitlichen Geschäftsmodellen sehr gut ergänzen können.

PMX: Aus dem Nähkästchen: Ich nehme mal an, dass Sie ADAC-Mitglied sind. Wann mussten Sie den ADAC zuletzt wegen einer Panne rufen?

MK: Ich stand einmal mit einem kapitalen Motorschaden auf einer Autobahn in Südfrankreich und habe im Handschuhfach den Auslandsschutzbrief des ADAC gefunden, den damals mein Vater für mich gekauft hatte – das war die Rettung für den ziemlich hilfund mittelllosen Physikstudenten Kunz. Die Story war übrigens viele Jahre später auch ganz hilfreich beim Bewerbungsgespräch als ein neuer Chefredakteur für die „ADAC motorwelt“ gesucht wurde!

*Quelle: Zielgruppen-Analye des Reisemagazins

 

Neben dem ADAC Reisemagazin gibt es auch das Magazin für Camper und Wohnmobilisten „ADAC freizeit mobil“ in der PressMatrix App für iOS und Android sowie als Web-Ausgabe.
Neu im App-Sortiment ist das Kundenmagazin ADAC Urlaub, mit Tipps für die schönsten Urlaubsziele. Die ADAC Urlaub als App für iOS und Android und im Web.

In unserer PressMatrix-Interviewreihe sprechen Verleger, Unternehmer und Experten über das Digital Publishing. Lesen Sie mehr über das digitale Publizieren von Fach-Special-Interest-Mitarbeiter- und Kundenmagazinen.

 

Eine digitale Lösung ist selbstverständlich, oder?

Teil I: Wer eine digitale Lösung nutzt und mit welcher Motivation. Eine kleine Kundenanalyse.

Wann ist der richtige Moment gekommen, um seine Inhalte digital anzubieten? Spätestens dann, wenn die Umsätze und Leserzahlen zurückgehen oder die Leser selbst danach verlangen.

Wir zeigen, welche Gründe noch für digitales Publizieren sprechen, wer eine digitale Lösung nutzt und welche Ziele man mit digitalen Inhalten erreichen kann. Hier kommt eine Inspiration und Entscheidungshilfe für diejenigen, die noch zweifeln oder auf der Suche nach der passenden digitalen Lösung sind.


Wer nutzt eine Digital Publishing Lösung?

Eine digitale Aufbereitung und Bereitstellung der eigenen Inhalte ist für jegliche Content-Anbieter interessant. Die größte Gruppe sind Zeitungs- und Zeitschriftenverleger. Egal, ob kleine Verlage mit ein bis fünf Mitarbeitern oder große Medienhäuser.
Eine zweite große Gruppe sind die Corporate Publisher aus Unternehmen und Agenturen, die ihre Kunden auf digitalem Wege erreichen wollen, um zum Beispiel den Service zu verbessern oder ihre Produkte zu verkaufen. Auch hier reicht die Spanne von mittelständischen Unternehmen bis zu Großkonzernen. Die Palette der Inhalte erstreckt sich dabei von Produktkatalogen, über Vertriebsmaterialien bis hin zu Kunden- und Mitarbeitermagazinen. Zudem nutzen immer mehr Vereine, Verbände und Stiftungen digitale Publishing Lösungen, um Mitglieder und Entscheider jederzeit und kostengünstiger zu erreichen.

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Eine prozentuale Auflistung der Publikationen, die mit unserer digitalen Lösung umgesetzt werden.

Wer ist für die digitale Lösung zuständig?

So vielfältig die Anwendungsbereiche für digitale Inhalte sind, so differenziert sind auch die jeweiligen Zuständigkeiten für die digitale Lösung. In kleineren Verlagen ist die Digitalisierung durchaus Chefsache: Verleger, Chefredakteure und Geschäftsführer sind häufig persönlich für die App zuständig. Sie sind Ideengeber und Antreiber des Projekts und gehen mit gutem Beispiel voran.
Nicht immer tragen Redakteure die Verantwortung.

Beinahe ebenso häufig landen Digitalisierungsprojekte bei Produktmanagern und Mitarbeitern des Kundenservice. Hierzu zählen auch die Human-Ressource-Abteilungen, die die App anstatt oder zusätzlich zu einem Intranet betreuen.
In manchen Unternehmen sind zudem die Kommunikations- und Marketingabteilungen für die digitale Publishing-Lösung verantwortlich.

Wen und wie viele Mitarbeiter brauchen Sie, um Ihre Inhalte zu digitalisieren?

Die Betreuung der digitalen Inhalte hängt von der Anzahl und der Art Ihrer Publikationen ab. Oft braucht es keine besonderen Vorkenntnisse, um eine digitale Lösung zu nutzen, sodass sich jeder Mitarbeiter schnell einarbeiten lässt. Je nachdem, wie umfangreich die Inhalte mit Medien angereichert werden, braucht es ein bisschen Zeit. Was die Zuständigkeit angeht, genügen zwei Personen, die mit dem Prozess vertraut sind.

Warum überhaupt digitale Inhalte anbieten?

Die Motivation nach einer digitalen Lösung zu suchen, kann sehr unterschiedlich sein. Im Prinzip sind es drei Szenarien, die unsere Kunden antreiben:

  • Das Verhalten der Leser und Kunden ändert sich.
    Die (ehemaligen) Leser schauen zum Beispiel in ihrer Freizeit eher Videos und Serien, als dass sie Zeitungen lesen.
  • Die aktuelle Geschäftssituation stagniert.
    Das können gleichbleibende Leserzahlen sein oder, wenn die eigene Marke über einen bestimmten Bekanntheitsgrad nicht hinauskommt.
  • Der Ist-Zustand entwickelt sich negativ.
    Die Zahl der Abonnenten und Anzeigenkunden oder gar der Umsatz gehen zurück.

Auslöser für die Suche nach einer Lösung sind mitunter die Leser selbst, die bewusst nach einem digitalen Format fragen. Oder, wenn die Zugriffszahlen auf ein bereits vorhandenes digitales Angebot steigen. Beides ideale Bedingungen, um den digitalen Prozess auszubauen. Auch Anzeigenkunden fragen nach innovativeren Werbemöglichkeiten, um ihre Produkte zu platzieren.

Die richtige Motivation, um eine digitale Lösung zu nutzen ist allerdings immer die eigene. Das kann der Wunsch sein, die eigene Marke und das Image zu modernisieren, neue Leser anzusprechen oder den Lesern einfach mehr Service bereitzustellen.

Mit einer digitalen Lösung lassen sich zudem die zusätzlichen Inhalte, die im Laufe des Redaktionsprozesses entstehen, geschickt unterbringen und gewinnbringend nutzen. Dazu gehört auch den Arbeitsprozess zu optimieren und den „ewigen Papierkram“ abzuschaffen. Der Vertrieb und Service wird so entlastet.
Mitunter bedeutet das, bereits vorhandene digitale Lösungen zu ersetzen. Der Grund dafür liegt oft in der Betreuung und der Technik selbst. Tipp: Der Service spielt eine wichtige Rolle bei der Auswahl der richtigen digitalen Lösung.

Die beste Motivation ist der eigene Antrieb

Ein verändertes Kundenverhalten ist ein ausschlaggebender Faktor, um über die Nutzung von digitalen Inhalten nachzudenken. Genauso entscheidend ist der eigene Wille zur Veränderung und der Wunsch, sich weiterzuentwickeln. Dabei sollten Sie das eigene Team in die Entscheidung miteinbeziehen, damit alle ein gemeinsames Ziel verfolgen.


Im zweiten Teil erfahren Sie, welche konkreten Ziele die Kunden mit ihrer digitalen Lösung verfolgen und anhand welcher Kennzahlen sie ihre Erfolge überprüfen.

Technik für fortgeschrittenes Publizieren in Teams

MarkStein und PressMatrix – eine besonders wertige Kombination

Technik für fortgeschrittenes Publizieren in Teams

Berlin, den 5. März 2019 – Eigene Publikationen zu veröffentlichen gibt einem Unternehmen, einem Verlag, einer Organisation oder einer Agentur die volle Kontrolle über die Informationen und deren Aussage. Wer selbst publiziert, wird nie falsch zitiert oder aus einem aussagekräftigen Bild herausgeschnitten. Durch die Kombination der Systeme des MarkStein Publishers und PressMatrix ist dies alles gewährleistet, dies und mehr gilt auch speziell für digitale Printprodukte und angeschlossene Apps.

Wie funktioniert das System

Seit kurzem arbeiten die beiden Print- und Digitalprofis so eng zusammen, dass MarkStein in seiner Publisher Workgroup Edition eine direkte Schnittstelle zu den digitalen Distributionswegen von PressMatrix integriert hat. In erster Instanz können Redakteure oder andere Mitarbeiter Zeitschriften, Flyer oder Broschüren damit gemeinsam und zeitgleich texten und bebildern. Sobald alles fertig ist reicht ein Klick, um in Verbindung mit PressMatrix optimiertes Publishing in responsiv designten Apps oder Readern zu ermöglichen.

MarkStein und PressMatrix – eine besonders wertige Kombination

MarkStein weiß um die Zugkraft der Zusammenarbeit mit PressMatrix und deren Wert der Dienstleistung. Daher bieten sie dieses hochwertige Special ausschließlich in der Workgroup Edition des MarkStein Publisher an. Auch wenn die kostengünstigeren Standard- und Professional Editionen bereits umfangreiche Features enthalten, entscheiden sich dank der integrierten PressMatrix-Schnittstelle viele Kunden gerne, und gerade, weil der Markt es mittlerweile verlangt, für die Workgroup Edition.

Vorteile des Systems

Der Vorteil von PressMatrix ist, dass damit multimediales Publishing einen Mehrwert für den Endkunden bietet. Er kann zum Beispiel auf allen gängigen Betriebssystemen wie iOS oder Android, sowohl online wie offline, die Inhalte jederzeit für sich nutzbar machen. Für Anbieter eröffnet PressMatrix die Erschließung neuer Vertriebsmöglichkeiten, eine Erhöhung der Reichweite und eine stete Neukundengewinnung. Der digitale Hauptcharakter des Produkts erlaubt eine umfassende statische Analyse und somit eine direkte und transparente Erfolgsmessung.

Verlage, Unternehmen, Organisationen, Agenturen

Die Kombination der Systeme von MarkStein und PressMatrix werden momentan von Verlagen aus der Buch- und Medienbranche verwendet. Auch Unternehmen nutzen diese für ihre Verkaufsunterlagen oder Mitarbeiterzeitungen. Organisationen nutzen beide Systeme für Flyer oder Mitglieder-News und Agenturen für ihre Kunden-Unterlagen.

Über MarkStein
MarkStein Software ist seit über 30 Jahren im Bereich Desktop Publishing und Redaktionssysteme tätig. Dies sind die Produktseiten für die neue DTP-Software MarkStein Publisher und die neuen Komponenten für OEMs. Sie finden die tango-Produktlinie auf unserer Firmenseite unter www.markstein.com.

Über PressMatrix
PressMatrix baut die Brücke zwischen traditionellen Printprodukten und der digitalen Welt des Publizierens. Wir sind auf das digitale Publizieren von journalistischen Inhalten spezialisiert und unterstützen Verlage, Agenturen und Unternehmen dabei, ihre Aktivitäten im Bereich der digitalen Medien kosteneffizient und gewinnbringend auszurichten. Mehr Informationen unter www.pressmatrix.de oder direkt einen Termin für ein Beratungsgespräch vereinbaren.

Apps von PressMatrix – Triathlon Magazin

Drei Disziplinen, ein Wettkampf – der Triathlon erfreut sich in den letzten Jahren bei vielen Profis und Hobby-Sportlern gleichermaßen großer Beliebtheit. Und beinahe jeder, der sportlich gesehen etwas auf sich hält, hat schon an einem teilgenommen. Dabei gibt es viel beim Training und bei der Wahl der Ausrüstung zu beachten – was das ist, erfahren Sie im Triathlon Magazin.

Neue Herausforderungen wagen – Triathlon Magazin

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